3.12.2016

Willkommen!

Frank J. Müller

Aus gegebenem Anlass aktualisiere ich mal diesen Eintrag, da die Leute sonst nicht mehr weiterlesen…

Kategorien: Arbeiten, Privates

Im Gegensatz zu den Bremer Stadtmusikanten habe ich es bis nach Bremen geschafft und bin dort nicht nur herzlich empfangen worden sondern habe mich auch gleich häuslich niedergelassen. Was ich mit meiner neuen Stelle als Juniorprof so alles anfange wird dann auch hier zu verfolgen sein.
Wer mich erreichen will, kann das an der Uni Bremen im Fachbereich 12 tun oder auf den gewohnten Wegen.

Kategorien: Unsortiertes

In der neu erschienenen Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik, (Nr. 4, April, 2016 Schwerpunkt: ICT und Sonderpädagogik, Seite 38-44) ist ein Artikel von mir zum Thema „Inklusive OER“ erschienen.
Ich darf ihn leider erst in einem Jahr auf die Webseite stellen, aber ich darf ihn als PDF zur Verfügung stellen. Also einfach kurz nachfragen. ;)

Hier noch die Überschriften:

  • Was sind Open Educational Resources?
  • Was sind Kernanliegen von OER?
  • Der gestiegene Differenzierungsbedarf
  • Inklusive OER – zentrales Kriterium Barrierefreiheit
  • Weitere Anforderungen an inklusive OER
    • Zieltransparenz für heterogene Schülergruppen
    • Vielfalt sichtbar machen
    • Die Individualisierungsfalle vermeiden
    • Tue Gutes und rede darüber – Metadaten berücksichtigen
  • Chancen inklusiver OER nutzen
  • Risiken reduzieren
    • Einflussnahme durch Dritte transparent gestalten
    • Datenschutz im Blick behalten
    • Lizenzchaos vermeiden
    • Wer soll das bezahlen?
  • Fazit

Kategorien: Arbeiten, Heterogenität, Integration und Inklusion, OER, Vielfalt

Im neuen, von Irmtraud Schnell herausgegebenen Buch „Herausforderung Inklusion“ ist ein Beitrag von Thuy Chinh Duong und mir erschienen, wo wir uns dem Einsatz von Design Thinking für die inklusive Pädagogik widmen. Neben der Vorstellung der Grundidee und der Prinzipien des Design Thinking an Hand des Mediakäfer-Projekts, werden die Einsatzmöglichkeiten von Design Thinking in der Schulentwicklung, im Unterricht und für pädagogische Projekte aufgezeigt.

Müller, F. J., & Duong, T. C. (2015). Nutzerzentrierte Problemlösestrategien – Design Thinking als Entwicklungsinstrument für inklusive Pädagogik. In I. Schnell (Ed.), Herausforderung Inklusion: Theoriebildung und Praxis (pp. 290–299). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Kategorien: Arbeiten, Design Thinking, Integration und Inklusion, Vielfalt

19.08.2014

Android-App

Frank J. Müller

Die Ferien sind fast rum, daher habe ich die Wizard-App (an der ich über die Ferien gearbeitet habe, um auszuprobieren was man mit Schüler/-innen unter Android machen kann und was nicht) mal in den Playstore eingestellt. Sie funktioniert nun, is noch nich besonders hübsch aber hat schon einige Kinderkrankheiten überstanden.
Verbesserungsvorschläge sind willkommen. Der Quelltext wird demnächst bei Github veröffentlicht.

Falls jemand Lust hat schönere Grafiken zu zeichnen ist er/sie herzlich willkommen. ;)

Kategorien: Apps, Design Thinking

Mit meinen Schüler/-innen aus dem Wahlpflichtunterricht Informatik (Klasse 10) an der Grünauer Gemeinschaftsschule habe ich eine Liste mit Hinweisen zu Präsentationen zusammengetragen, die ich ganz nützlich finde und daher hier gerne mit Euch teilen möchte. Einmal mehr überzeugt mich die Arbeit im Schwarm. Vielen Dank also an alle Schüler/-innen. Die Schüler/-innen haben erst selbst überlegt und dann im Netz recherchiert.

Hier die Ergebnisse: (more…)

Kategorien: Arbeiten, Berlin

Unter diesem Titel erscheint in der kommenden Woche meine Dissertation bei Klinkhardt.
Schön, diese Phase abzuschließen. :) Und gespannt auf die kommende Zeit.

Die Fragebögen zur Elternzufriedenheit mit der Grundschule stehen in Deutsch, Arabisch und Türkisch unter http://www.elternbefragung.net/ zur Verfügung.

An dieser Stelle auch nochmal ein Dank an die Heidehof-Stiftung, die die Doktorarbeit durch ein Stipendium erst ermöglichte.

Kategorien: Arbeiten, Promotion

In einem Beitrag in der Zeitschrift für Grundschulforschung werfen Annedore Prengel und ich einen detaillierten Blick zurück in die empirische Forschung zur Integration und Inklusion in Deutschland und zeigen außerdem auf, welche Schwierigkeiten mit empirischer Forschung damals und heute verknüpft sind. Der Beitrag zeigt auf der einen Seite die Relevanz der Modellversuche auf: die notwendige Veränderung der Unterrichtsstrukturen, die auch einen veränderten Blick auf die Heterogenität im Sinne von Andreas Hinz (u.a.) ermöglicht. Wie kann es gelingen, die Individualität aller Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und nicht wie in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte auf die Schüler/-innen mit Beeinträchtigungen zu reduzieren. Auf der anderen Seite zeigt der Artikel für den Bereich der Unterrichtsentwicklung, den noch bestehenden qualitativen und quantitativen Forschungsbedarf auf. Auf welchen Wegen und in welchem Umfang lassen sich Veränderungen in den Unterrichtskulturen erreichen.

Die Zeitschrift kann bei Klinkhardt direkt erworben werden: http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/5113.html.

Ob eine OpenAccess-Veröffentlichung nach einiger Zeit möglich ist werde ich noch erfragen.

 

Kategorien: Arbeiten, Integration und Inklusion

Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber nach einem Gespräch mit Meike Kricke auf der 27. Internationalen Jahrestagung der Integrations-/ Inklusionsforscher/-innen in Leipzig habe ich mich doch entschieden meine Reisenotizen vom Finnland-Aufenthalt vom März 2012 zu veröffentlichen. Die folgenden Ausführungen basieren auf persönlichen Beobachtungen und den ergänzenden Erläuterungen der Lehrgangsleiterin Pirkko Kompa. Sie widmen sich auch der Frage welche Effekte der Austausch möglicherweise haben kann.

Zu Beginn soll auf die Ankündigung des Seminars durch FESch verwiesen werden, diese bezog sich auf Inklusion und Individualisierung im Unterricht und trug ein stückweit zu meiner Enttäuschung über den Aufenthalt bei.

Die Verweise auf das finnische Schulsystem gehen ja unter anderem zurück auf das gute Abschneiden bei PISA.  Um diese Resultate und das finnische Schulwesen verstehen zu können ist es erforderlich historische Aspekte zu berücksichtigen die in verschiedener Weise Einfluss auf den Gesellschaftlichen Umgang mit Bildung haben.

Zum einen ist in dem lange unter schwedischer und russischer Herrschaft stehendem sowie landwirtschaftlich dominiertem Land ein gesellschaftlicher Konsens entstanden, dass  Wohlstand für Finnland und die einzelnen nur durch Bildung für alle erreicht werden kann. So wurde die Finanzierung des Bildungssystems so gestaltet, das kein Kind auf Grund der finanziellen Verhältnisse der Eltern Nachteile bei der Bildung hat. So werden alle Schülerinnen landesweit mit allen benötigten Materialien vom Stift bis zu Büchern kostenlos versorgt. IMAG0213Die besuchten Schulen waren allesamt gut ausgestattet mit Schulbibliotheken, Smartboards und Computern. Ebenso können die Schulen auf Schulpsycholog/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen zurückgreifen, die einen Teil der Woche an der Schule vor Ort sind. Auf Grund der landesweit einheitlichen Vorgaben und der geringen Zahl an Schülerinnen ist auch die Zahl der verfügbaren Schulbücher übersichtlicher als in Deutschland.

Schülerinnen, die den allgemeinen Standard erreichen können erhalten umfangreiche Unterstützung durch die Schulpsychologie, Schulsozialarbeit und sonderpädagogische Förderung. Dies geschieht seltener durch Binnendifferenzierung als vielmehr durch kompensatorisch ausgerichtete Einzelförderung.
IMAG0211An zwei Tagen haben wir Unterricht an einer neunjährigen Gemeinschaftsschule (Martinkallion koulo) beobachtet. Dieser war insofern enttäuschend, da es sich überwiegend um lehrerzentrierten Unterricht handelte, in dem wenig Differenzierung stattfand. Dies ließ sich sowohl für den beobachteten Mathematik, Geographie, Englisch sowie Chemieunterricht feststellen. Auffällig war in allen beobachteten Fächern der enorm hohe Anteil an Lehrersprache, der durch den Einsatz von Smartboards weiter verstärkt wurde. Lehrer/-innen unterschiedlicher Klassenstufen nutzen das IMAG0207Smartboard für Präsentationen (Chemie) und kleine Übungen (Mathematik und Englisch) so dass die Fokussierung auf das Handeln der Lehrkraft noch stärker ausgeprägt war. Insbesondere beim Englischunterricht war der Anteil an muttersprachlicher Lehrersprache so hoch, dass zu vermuten ist, dass die Englischkompetenz der Schüler/-innen eher von den nicht synchronisierten Fernsehserien mit finnischen Untertiteln stammt als aus solchem Fremdsprachenunterricht.

Auch an der von uns besuchten Oberschule (Martinlaakson lukio) war für mich überwiegend ein lehrkraftzentrierter, wenig differenzierender Frontalunterricht zu beobachten. Einzige Ausnahme bildet dabei der Bereich Mathematik, wo in einzelnen Gruppen mit den Videos der Plattform opetus.tv unabhängig von der Lehrkraft eine Auseinandersetzung mit dem Stoff stattfand und die Lehrer/-innen dadurch Zeit für individuelle Unterstützung hatten.

Zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen lässt sich sagen, dass auch in Finnland Sonderschulen existieren und einzelne Schüler/-innen in Sonderklassen unterrichtet werden. Solche haben wir aber nicht besucht, so dass ich darüber keine weiteren Aussagen treffen kann. Der beobachtete gemeinsame Unterricht war geprägt durch gemeinsame Lernsituationen und wenig Kooperation am gemeinsamen Gegenstand.

Take a smileAuffällig war der sehr wertschätzende Umgang der Lehrkräfte mit allen Schüler/-innen. An dieser Stelle scheint das finnische Schulwesen näher an einem inklusiven System zu sein, als das deutsche. Ausdruck dieser Wertschätzung ist beispielsweise der Umgang mit anderen Muttersprachen, die im Nachmittagsbereich gefördert werden und als Familiensprache weitergepflegt werden sollen, während die finnische Sprache in Kita und Schule vermittelt wird.

Auch die Beschreibung der Lehrgangsleiterin zur Einstellung der Bevölkerung zur Schule ist interessant. Sie berichtet, dass Schule als Notwendigkeit/erwartetes Verhalten gesehen wird (so wie Schneeschippen) aber eine geringe intrinsische Motivation vorherrscht. Gleichwohl besteht eine hohe Anerkennung gegenüber Bildung, die sich auch in der Anerkennung der Mutter spiegelt, wenn sie ihre Kinder zum Abitur führt.

Bezogen auf die Arbeitseinstellung der Lehrkräfte war insbesondere der Umgang mit dem Thema Vertretungsunterricht bemerkenswert. Die Lehrkräfte haben ein geringeres Stundendeputat als deutsche Lehrkräfte (Sonderpädagog/-innen, Klassenlehrer/-innen 24 Std., Fachlehrer/-innen Physik, Mathe, Kunst, Musik, EDV 20 Std.). Gleichzeitig haben sie auch ein geringeres Einkommen als deutsche Lehrkräfte, sie können aber zu Beginn des Schuljahres entscheiden, wie viel Vertretungsstunden sie zusätzlich übernehmen wollen. Diese werden jeweils alle bezahlt. Dieses Vorgehen verändert aber die Einstellung gegenüber dem Vertretungsunterricht völlig, da es weniger ein zusätzliches Übel darstellt als vielmehr eine bewusst getroffene Entscheidung. Fortbildungen wurden an den besuchten Schulen als schulinterne Fortbildungen am Samstag durchgeführt.

Zu diskutieren ist meines Erachtens welche Effekte solche Austauschprogramme auf Lehrer/-innen haben können. In meiner Lehrgangsgruppe waren etliche Lehrerinnen, die sich in ihrer Art des frontalen wenig differenzierten Unterrichtens bestätigt sahen und darauf verwiesen, dass das Schulsystem und der Unterricht dem der DDR sehr ähnlich seien. Die aus der Fortbildung entstehende Forderung begrenzte sich häufig darauf die Finanzierung in unserem Schulwesen dem finnischen anzupassen. Das problematische dabei ist aus meiner Sicht, dass die Rahmenbedingungen andere sind als in Finnland. Dies bezieht sich nicht nur auf die Anerkennung von Bildung, Schule und Lehrkräften sondern auch auf die geringeren sozialen Unterschiede in der Gesellschaft, begleitet von einem geringen Anteil von Migrant/-innen. Damit bestehen gravierende Unterschiede zur sozialen und kulturellen Struktur mit gravierenden Auswirkungen auf die Lernvoraussetzungen mit denen Schüler/-innen in Deutschland zu Schulbeginn starten. Daher erscheint mir eine so kompensatorisch ausgerichtete Förderung wie sie im finnischen System durchgeführt wird, als ungeeignet. Vielmehr bedarf es verschiedener Ansätze (mögliche Methoden sind dabei seit der Reformpädagogik bekannt) um mit der Verschiedenheit der Kinder innerhalb einer Klasse umzugehen.  Insbesondere da die Ausschreibung des Seminars als Teil des Moduls „Individualisiertes Lernen in heterogenen Gruppen in Europa“ einen Einblick in wenig binnendifferenzierende eher kompensatorische ausgerichtete Einrichtungen des finnischen Schulsystem ermöglichten, befürchte ich, dass einige Teilnehmer/-innen den Besuch als Anlass nehmen für ein „weiter-so“ und für die Aussage: „Wir bräuchten nur eine bessere Ausstattung mit Schulsozialarbeit, Schulpsychologie, Bibliotheken und Smartboards, dann wäre alles gut.“ Die notwendigen Veränderungen der Haltungen der Lehrkräfte gegenüber den Schüler/-innen wurden dabei meines Erachtens ebenso ausgeblendet wie die gesellschaftlichen Unterschiede.

 

Kategorien: Arbeiten, Finnland, Heterogenität, Reisebericht, Vielfalt

8.06.2012

Medienerziehung im Kindergarten

Frank J. Müller

Wie vor langer Zeit versprochen gibt es jetzt mehr über das 6-Wochen-Projekt an der School of Design Thinking zum Thema Medienerziehung im Kindergarten.

 

 

 

 

 

 
Hier ist außerdem auch noch die  Projektseite: http://mediakaefer.wwh.do/

Kategorien: Arbeiten, Design Thinking, Medienerziehung

Auf Wunsch einiger Freund_innen hab ich mal die Kinderbücher zum Thema Vielfalt, Heterogenität, Integration und Inklusion zusammengetragen, die mir so bisher über den Weg gelaufen sind.
Viele davon fand ich über eine Sammlung von Kirsten Winderlich, andere über einen Beitrag in „Sexuelle Vielfalt lernen: Schulen ohne Homophobie„.

Falls Ihr ein Kinderbuch zu diesem Themengebiet kennt schreibt es doch bitte in die Kommentare.

Susann Opel-Götz: Ab heute sind wir cool

Ab heute sind wir cool

Isabel Pin: Als alle früher nach Hause kamen
Als alle früher nach Hause kamen

Edward van de Vendel & Ingrid Godon: Anna Maria Sofia und der kleine Wim
Anna Maria Sofia und der kleine Wim

Menena Cottin & Rosana Faria: Das schwarze Buch der Farben
Das schwarze Buch der Farben
(more…)

Kategorien: Empfehlung, Heterogenität, Integration und Inklusion, Kinderbuch, Vielfalt

15.04.2011

Design Thinking – Design what?

Frank J. Müller

Erfreulicherweise habe ich einen Platz an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut bekommen.
Design Thinking ist ein interessanter Ansatz der kreatives Problemlösen in multiprofessionellen Teams mit einer starken Nutzer/-innenorientierung verknüpft. Also genau das richtige. ;)

Update: 15.7. So! Der BasicTrack liegt hinter mir, mit vielen tollen Menschen und Projekten. Doch dazu bald mehr.
Update: 3.2. So! Auch der AdvancedTrack liegt hinter mir, mit ebenso tollen Menschen und fast so tollen Projekten. ;) Die Dokumentation vom BasicTrack ist übrigens immernoch in Arbeit!

Kategorien: Arbeiten, Empfehlung

Heute ist ein Artikel von mir in der Zeitschrift für Inklusion Online erschienen. Er kann hier nachgelesen werden:
http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion/article/view/85/86

Der Artikel bietet einen Überblick über die Verteilung von lernmittelzuzahlungsbefreiten Familien, Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache sowie sopäd. Förderbedarf an den Berliner Grundschulen.

Kategorien: Arbeiten, Berlin

Du suchst nach einem wirklich guten anschaulichen Buch für Statistik und/oder SPSS? Ich glaube ich kann Dir helfen:

Nachdem ich in der vergangenen Woche schon zwei Leuten meine zwei Lieblings-SPSS&Statistikbücher empfohlen habe, mache ich das hier noch mal für alle anderen.

Das erste ist auf Englisch, aber wirklich sehr sympathisch und verständlich geschrieben:


Discovering Statistics Using SPSS (Introducing Statistical Methods Series)

Andy Field.
Sage Publications 2009,
Taschenbuch,
856 pages,
EUR 41,73

5.0

Gut geeignet für verschiedene Levels von Studienanfänger/-innen, Diplomarbeits-Betroffene und Doktorand/-innen.

Dazu gibt es eine begleitende Webseite auf der es neben dem Inhaltsverzeichnis, auch die Datensätze und Powerpoints für Lehrende gibt.
Achso wer richtig Geld ausgeben will, kann sich die
gebundene Variante anschaffen:


Discovering Statistics Using SPSS (Introducing Statistical Methods)

Andy Field.
Sage Pubn Inc 2009,
Gebundene Ausgabe,
856 pages,
EUR 109,97

5.0

Mir reicht die oben verlinkte Paperback-Ausgabe.
Es ist wirklich hervorragend geeignet, da es sich an unterschiedliche Gruppen von Leser/-innen richtet und damit sowohl die einen nicht überfordert und gleichzeitig den anderen zusätzliche Infos anbietet.
Das ganze anschaulich an praktischen Beispielen erklärt.

Und eins auf Deutsch, weniger lustig (no sex, no drugs, no rock’n’roll) aber wie das andere auch eine verständliche Erläuterung der Statistik und der nötigen Funktionen für SPSS:


SPSS 16

Felix Brosius.
Mitp-Verlag 2008,
Gebundene Ausgabe,
1036 pages,
EUR 55,00


Ebenfalls an Beispielen erläutert, so dass klar wird was kann man wann machen und warum tut man das?
Als Beilage gibt es eine CD mit den Beispieldatensätzen.

Bei Amazon und bei mir zu Hause jeweils auch mit Vorschaufunktion. :)

Beide Bücher beschäftigen sich mit Häufigkeits- und Kreuztabellen,  T-Test, Varianzanalyse, Regressionsanalyse, Allgemeine Lineare Modelle, Clusteranalyse, Diskriminanzanalyse, Faktorenanalyse, Skalenbildung (Relibilitätsanalyse usw.).

Das von Field nimmt auch die Mehrebenenanalyse mit SPSS noch mit ins Blickfeld.

Kategorien: Buch, Empfehlung, SPSS, Statistik

gemeinsames Papier von Prof.Dr.Ulf Preuss-Lausitz und Frank J. Müller, verabschiedet im AK GEM im Februar 2009

Vorbemerkung

Nach der innerstaatlichen Gesetzeskraft der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und dem darin enthaltenen Art. 24, der die „full inclusion" der Schüler/innen mit Behinderungen innerhalb der allgemeinen Schulen verlangt, und angesichts des im Berliner Schulgesetz (§ 4 Abs. 3) formulierten Vorrangs des gemeinsamen Unterrichts (GU) wird im Folgenden geprüft, ob mit den gegenwärtigen personellen Ressourcen des Landes Berlin im Bereich der sonderpädagogischen Förderung eine flächendeckende, also landesweite Umsetzung des GU unter Verzicht auf die Sonderschulen im Bereich Lernen, emotionale und soziale Entwicklung[2] und Sprache finanziell möglich ist. Über die weiteren finanziellen Konsequenzen insbesondere für die (bezirklichen) Schulträger im Bereich der kostenintensiven Schülerbeförderung (die bei wohnortnaher Unterrichtung erheblich geringer ist) und der Einsparungen im Vorhalten getrennter Sonderschulen und über die Folgen demografischer Entwicklungen in einzelnen Bezirken wird in diesem Vorschlag nicht Bezug genommen. Diese Aspekte sind jedoch außerordentlich bedeutsam.

Bei der geplanten neuen Schulstruktur in Berlin und bei der Umsetzung des Investitionsprogramms im Bereich der Schulen ist darauf zu achten, dass alle neuen integrativen Sekundarschulen Raumbedarf für den Bereich der individuellen, auch sonderpädagogischen Förderung haben. Zugleich ist zu prüfen, ob modernisierte Sonderschulgebäude für integrative Sekundarschulen geeignet sind.

Die Analyse kommt zum Ergebnis, dass mit den gegenwärtigen personellen Ressourcen eine landesweite Umsteuerung in Richtung gemeinsamen Unterrichts möglich ist. Es gibt nach dieser Analyse keine finanziellen Gründe für die sonderpädagogische Förderung an Sonderschulen festzuhalten.
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Kategorien: Arbeiten, Berlin

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